Freitag, 20. Dezember 2013

Geht euch "Die Schwarzen Brüder" anschauen! Eine Filmtipp aus Wädenswil.

Liebe Leser!

Wir waren für euch im Kino Corso in Zürich und haben als Erste den Film „Die Schwarzen Brüder“ gesehen. Bei dieser Vorpremiere waren lauter Journalisten von anderen Zeitungen, vom Radio und vom Fernsehen anwesend. Wir sind somit die einzigen Kinder, die den Film vor dem Filmstart gesehen haben.
Nicht nur der Film hat uns interessiert, sondern auch die vielen Journalisten im Saal, die wir genau beobachten konnten. Was macht so ein Journalist bei einer Vorpremiere? Einige schrieben auf ihrem Laptop, andere schwatzten leise miteinander und eine Journalistin ass eine Banane der Marke Chiquita und legte völlig cool die Bananenschale unter ihren Kinosessel. Also nein, so unsauber, haben wir gedacht und haben es selber viel besser gemacht.
Wir haben die Reste und Abfälle unseres Kinopicknicks natürlich brav wieder eingepackt. Die Journalistin hat eben keine Lehrerin, die gut auf sie aufpasst. Sollte sie vielleicht nochmals zu uns in die Schule kommen? Es würde uns natürlich freuen, ihr unsere Schule in Wädenswil zu zeigen.
Aber zurück zum Film. Was wir gesehen haben, gefällt uns sehr, von den Hauptfiguren über die Landschaftsbilder, Kostüme, bis zur spannenden und manchmal traurigen Geschichte. Die Geschichte endet gut, so viel verraten wir euch schon mal.
Im Moment  sind wir hart am Recherchieren. Ist der Hintergrund der Geschichte wahr? Wer ist der Regisseur? Wie heissen die Schauspieler? Was bedeutet Kinderarbeit? Wann wurde sie offiziell verboten? Fragen über Fragen.
Unsere Antworten lest ihr dann im  Tages Anzeiger vom 11. Januar 2014. Wir freuen uns darauf.

Liebe Grüsse von der 5. Klasse Meier aus Wädenswil

Herr Banz ist Chefkoch bei Candrian Catering. 120 Köche helfen ihm, damit die Menues gelingen.


Ó       Haben sie Kinder?
Ja, ich habe 3 Kinder.

Ó       Was ist das Lieblingsessen ihrer Kinder?
Zuhause essen sie fast nur spezielle Sachen. Sie trinken dafür nur im Ausgang Süssgetränke.

Ó       Erfinden sie eigene Rezepte?
Man kann nie ganz neue Rezepte erfinden. Ich kann andere nur verbessern oder ein wenig abändern.

Ó       Was ist ihr Lieblingsessen als Kind gewesen und was ist es heute?
Hmmmm…ich weiss gar nicht…
Vielleicht Hörnli mit Gehacktem, ein guter Fleischäse oder Spaghetti Bolognese.
Und heute ist es von der Stimmung abhängig. Mal Sushi, mal ein feines Raclette.

Ó      Wie kamen sie zum Candrian Catering?
Ich war lange im Ausland in grösseren Betrieben.
So etwas suchte ich. Doch in der Schweiz gibt es nur wenige Grossbetriebe. Zum Beispiel das Uni- oder Inselpiteal.
Dann war es Zufall, dass diese Stelle bei Candrian Catering gerade frei war.
Das Schöne an meinem Beruf ist, dass man nie fertig gegessen hat (-: 
Und, dass man viel in der Welt herum kommt.

Ó       Was sind ihre Hobbys?
Nicht viel, denn ich arbeite 12 Stunden am Tag. Meine 3 Kinder sehen mich darum nicht so oft. Wenn ich zuhause bin, geniesse ich die Zeit mit ihnen.
Gerne gehe ich Pilze suchen oder schaue Fussball.

Ó       Was war ihre schwierigste Situation bei Candrian?
Ein Bankett mit 600 Personen, stattdessen kamen 1200 Gäste.
Ich musste schnell reagieren und nicht das Problem sondern die Lösung anschauen.

Ó       Was tun sie, wenn sie das Essen versalzen?
Versalzen ist das Dümmste! Ich werfe es dann einfach fort. Man muss das Essen beim kochen immer probieren.

Ó       Was ist ihr Lieblingsgewürz?
Italienisches: Basilikum.
Asiatisches: Koriander, Zitronengras.
Es ist alles gut, was richtig duftet.

Ó       Was finden sie faszinierend an ihrem Beruf?
Man kann nie fertig kochen!
Ich finde die Geschichte der Nahrungsmittel sehr spannend. Z.Bsp.
Woher kommt das Gipfeli?
Man weiss Bescheid über Länder, Menschen und Geografie!
Faszinierend ist: Essen hat mit Menschen zu tun, weil jeder Mensch essen muss.


Ó       Wie finden sie den Mac Donald?
Auch Mac Donald ist gut aber nicht jeden Tag.Wichtig ist, dass man im Griff hat wieviel man wovon isst.

Ó       Wie sieht ihr Tagesablauf aus?
Morgen ist Hauptarbeitszeit. Alles muss bis 11 Uhr fertig sein!
Denn um 12 Uhr essen alle zu Mittag. Samstag und Sonntag haben wir weniger Stress.
Mittagszeit ist der grösste Druck, weil alle zur gleichen Zeit ins Restaurant wollen.

Ó       Was kochen sie nicht gerne?
Wenn ich etwas nicht gerne kochen würde, dann kocht man lieber gar nicht, sonst wird das Essen nicht gut. Also immer mit Freude und Spass kochen!
Es ist wie im Leben: Alles mit Freude machen, Spass haben. Immer das Gute anschauen. Gastronomie ist wie ein Konzert oder ein Theater. Jeden Tag haben wir Auftritt.

Ó       Wie viele Menschen arbeiten hier in der Küche?
120 Köche und 20 Lehrlinge, davon 18 Köche und 2 Konditoren.

Ó       Wieviel verdienen sie?
Das ist nicht so wichtig: Freude und Spass ist wichtig!
Ich verdiene genug und bin zufrieden damit.
Es stört mich nicht, wenn jemand mehr verdient.
Wir können immer Essen!

Ó       Probiert ihr alles, was die Leute dann Essen?
Als Koch oder Lehrling muss probiert werden!
Auch Muslime in meiner Küche müssen alles probieren, das ist bei mir Pflicht, das gilt auch für den Vegetarier: Ich zwinge niemanden Koch zu werden, aber wenn er es ist, dann muss er probieren.
Es geht um den Gast nicht um den Koch.

Ó       Wann fingen sie zu kochen an?
Mit 16 habe ich angefangen.

Ó       Wie wichtig ist Salz?
Wir essen zu viel Salz und gewöhnen uns daran.
Asiaten essen viel weniger Salz und sie finden, dass wir das Essen versalzen.

Ó       Was halten sie von Mc Donalds?
Auch Mac Donald ist in Ordnung, aber nicht jeden Tag. Wichtig ist, dass man im Griff hat, wie viel man wovon isst.

Eine Bäckerei für den Hauptbahnhof

Unterhalb des Zürcher Hauptbahnhofs befindet sich ein riiiiesiges Caterinunternehmen. Ganz viele Betriebe werden jeden Tag von hier aus beliefert. 
Als wir in die Bäckereiabteilung kamen, duftete es nach frischen Schokoladenmuffins und nach feinen Gipfeli. Hier werden pro Jahr 200 Tonnen Mehl verbraucht.
Die Bäckerei braucht 30kg Butter pro Tag.

Früher wurde in der Bäckerei alles von Hand gemacht. Die Gipfeln werden heute als kleine Teigdreiecke auf einem Förderband in eine Maschine transportiert,  wo sie dort zu Gipfeln gerollt werden. Dann werden sie auf grossen Backblechen im Ofen gebacken. Die Gipfel sind sehr beliebt, es werden nämlich  2500 Gipfel  jeden Tag verkauft. Doch bei der grossen  produktion gibt es erstaunlich viele misslungene Gipfel. Aber fein sind sie trotzdem, wir durften sie probieren. Zum backen gibt es hier eine Wand voller Öfen. Besonders gefallen hat uns die Teigmaschine , wo der teig zu Gipfeli gerollt wird. 

Donnerstag, 28. November 2013

Student als Primarschüler: Was Lilli und Finley von der Kinderuni halten


Lilli Klein (8) und Finley Dougan (11) besuchen jeden Mittwoch voller Energie die Kinderuni der Universität Zürich. 

Wer hat euch darauf aufmerksam gemacht, an die Kinderuni zu gehen?
Lilli: Mein Bruder ist schon an die Kinderuni gegangen.
Finley: Wir haben in der Schule  Broschüren erhalten, mich hat das gleich intressiert.

Gefallen dir die Themen?
Lilli: Ja, aber nächstes mal kommt „Was wir alle noch nicht über Globi wissen“, und dass intressiert mich nicht besonders.

Was ist der Unterschied zwischen Lehrern und Professoren?
Finley: Lehrer in der Schule sehen nicht so vornehm aus wie die Professoren bei einer Vorlesung. Professoren haben oft Mäntel an, runde Brillen und sie sehen einfach wirklich wie richtige Professoren aus.

Gehst du jeden Mittwoch an die Kinderuni?
Lilli: Ja, jeden Mittwoch besuche ich eine Vorlesung, die jedes Mal ein anderes Thema hat.

Welche Fächer gibt es an der Kinderuni?
Finley: Es sind keine Fächer, es sind Vorlesungen.

Gibt es mehr weibliche oder männliche Professoren?
Lilli: Mehr männliche,
aber nächstes Mal kommt eine Professorin.

Wer geht an die Kinderuni? Sind es eher Streber oder eher Gangster?
Finley: Das ist verschieden. Ein paar sind Streber, manche sind Kinder, die wirklich zum Spass herkommen.

Wisst ihr schon im Voraus welche Themen bei einer Vorlesung vorgelesen werden?
Finley: Ja klar, sonst würde niemand kommen.

Alle Infos zur Kinderuni findest du unter hier.

Willst du den Durchblick schaffen ?

Einige schaffen den Durchblick oder vielleicht auch nicht? Jemand von uns ist "in die Zeitung" reingerutscht und hat das mit dem Durchblick zu ernst gemeint!



Donnerstag, 21. November 2013

Schau mal rein bei Tschanz!

Du kennst ihn nicht? Wir haben mit ihm in seiner Sendung "Tschanz mit allem" gekocht. Ein cooler Typ! Hier schon ein Portrait für euch. Ein Entwurf für unseren Redaktionsbesuch am 3. Dezember. Am 3. Dezember nämlich dürfen fünf Kinder unserer Klasse auf der Tagi-Redaktion für unseren Artikel zeichnen gehen.





Mittwoch, 9. Oktober 2013

Kinofilm "S'Chline Gspängst"


Wir, die Klasse 5a aus Feldmeilen, haben für euch den Kinofilm "S'Chline Gspängst" angeschaut.

Wir wurden von Walt Disney Schweiz ins Kino eingeladen, weil wir für den Kinder-Tagi einen Artikel über die Hintergründe zur Animation von Uhu Schuhu geschrieben haben.


Den Film können wir euch sehr empfehlen, er wurde lustig gemacht, war aber eher für kleinere Kinder.

Das kleine Gespenst wollte unbedingt einmal den Tag erleben. Jede Nacht wachte es um 12 Uhr auf und schlief um 1 Uhr wieder ein. Der Uhrenmacher Herr Zifferli stellte die Uhr 12 Stunden nach, sodass, das Gespenst um 12 Uhr Mittag erwachte. Es freute sich sehr, dass es endlich mal den Tag sehen konnte. Doch dann wurde es von den Sonnenstrahlen getroffen und ist schwarz geworden. Es wurde von nun an „der schwarze Unbekannte“ genannt. Es war so traurig, wiederum dass es sich nicht mehr blicken liess. Doch da hatte Herr Zifferli die Uhr wieder zurückgestellt. Das Gespenst erwachte also wieder um Mitternacht und konnte seinen Freund Uhu-Schuhu wieder sehen.

Uns interessierte vor allem die Szenen mit dem sprechenden Uhu. Mit dem Hintergrundwissen, dass der Kopf nicht echt, sondern animiert war, haben wir die Kopfbewegungen natürlich genau beobachtet. Wir konnten feststellen, dass bei einer Bewegung der Eule die Animation zu erkennen war, glauben aber, dass dies dem normalen Kinobetrachter nicht auffallen wird.

Das Kinder-Tagi-Projekt ist für uns nun zu Ende und es hat grossen Spass gemacht und wir haben viel gelernt. Wir freuen uns wieder einmal mitmachen zu dürfen und wir wünschen allen Klassen, die mitmachen, viel Erfolg und Spass.

Danke liebe Kinder-Tagi-Redaktion für alles!!
Klasse 5a Feldmeilen